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Strauch

NeuanlageMit der richtigen Auswahl legen Sie den Gartencharakter fest: Naturnah oder exotisch, heimelich oder repräsentativ. Hier entscheidet sich, wie pflegeintensiv der Garten wird.

Ein guter Berater hört auf die Wünsche des Gartenbesitzers, geht darauf ein und macht Vorschläge. Natürlich wird der Stil des Planers zu sehen sein – das ist auch gut so. Aber letztlich soll sich der Nutzer im Garten wohlfühlen – und das entscheidet sich oft erst, wenn der Garten fertig ist. Deshalb ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kunde und Berater so wichtig.

Die Bodenaufbereitung wird häufig unterschätzt. Schwere Tonböden, von Baumaschinen verdichtet, lassen Bäume, Gehölze und Stauden oft nur kümmern. Gesundes Wachstum setzt einen tiefgründigen, wasserdurchlässigen Boden voraus.

Nach einigen Jahren sind erste Sträucher auszulichten, die Bepflanzung zu verjüngen, hier und da etwas zu korrigieren.

 

Rückschnitt

Rueckschnitt-nachher

Nach dem Verjüngungsschnitt – ca. 50% Altholz herausgsägt

Rückschnitt-vorher

Vor dem Rückschnitt

Die meisten Ziersträucher können Sie ganzjährig schneiden. Während der Wachstumszeit  verschließt der Strauch die Wunde besser. Allerdings sollten wir auch bei den Sträuchern die  Bedürfnisse der Vögel beachten und von Mitte März bis Ende Juni nicht daran arbeiten.
Die Sträucher, die im Frühjahr am einjährigen Holz blühen, werden am besten jährlich  ausgelichtet, indem man 10-20% der alten Äste direkt am Boden abschneidet.  Alternative  etwa die Hälfte des Altholzes alle 3-5 Jahre schneiden (Forsythie, Weigelie, Spierstrauch usw.).

Bei Sommerblühern am diesjährigen Holz, wie z.B. Lavendel, Sommerflieder, Hibiskus usw., werden die einjährigen Triebe auf „Zapfen“ mit 3-6 Augen (das sind austriebfähige  Seitenknospen) geschnitten. Dieser kräftige Schnitt erzwingt einen Neuaustrieb aus der Basis  heraus. Die Blüten erscheinen dann im Sommer an den Enden diesjähriger Triebe. Deshalb  werden diese Sträucher im Frühjahr bis spätestens Anfang Mai geschnitten.

Rosen gehören ebenfalls in diese Kategorie. Man schneidet Edelrosen auf 2-3, Polyantharosen auf 3-4 und Bodendeckerrosen auf 6-8 Augen. Bei Kletterrosen wählt man die kräftigsten 3-4 Triebe zum Hochbinden aus. Starke, vorjährige Triebe werden dann auf 2-3 Augen geschnitten.  Sind die Leittriebe nach einigen Jahren überaltert, werden sie durch junge, kräftig wachsende Triebe ersetzt.

 

FelsenbirneWährend fast alle der ersten beiden Gruppen zuverlässig aus dem alten Holz oder gar aus der Basis austreiben, gibt es einige Sträucher, die dies nicht können. Sie treiben gar nicht  oder nur am jüngeren Holz aus – verjüngen sich also kaum, oder sie verlieren ihren natürlichen Habitus.

Diese Pflanzen werden nicht oder nur in Ausnahmefällen zurückgeschnitten, z.B. wegen Platzmangel oder Überalterung. Zu dieser Gruppe gehören Pflanzen aus der Familie der Heidegewächse, also Rhododenren, Azaleen, Eriken oder Kamelien. Außerdem noch Fächerahorn, Schneeball und Felsenbirne und alle Gehölze mit ausgeprägter Terminalknospe.

 

Formschnitt-ZypresseAuch fast alle Koniferen sind nur bedingt oder gar nicht in der Lage, sich aus altem Holz zu regenerieren. Sie können also bei einem starken Rückschnitt ins alte Holz nicht mehr austreiben und sehen dann für lange Zeit oder für Immer ziemlich traurig aus. Bei Thuja- oder Zypressenhecken ist das oft zu beobachten.

Werden solche Gehölze zu groß, bleibt meist nur die komplette Rodung. Manchmal kann aber auch ein kleines „Kunstwerk“  daraus entstehen. Lichten Sie die Gehölze aus und regen die wuchsaktiven Ast-Enden durch vorsichtigen Formschnitt zu stärkerem Wachstum an, kommen zuweilen interessante, skurrile Wuchsformen zum Vorschein. Diese Art des Formschnitts bedarf jedoch einiger Erfahrung und gestalterischen Geschicks.

Übrigens ist die Eibe als einziges Nadelgehölz auch aus dem alten Holz, ja sogar aus dem Stamm noch voll austriebfähig. Große Bäume können also wieder in ihre gewünschte Größe zurück geschnitten werden. Die Eibe eignet sich auch gut zum Formschnitt.

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