You are here: Home Willkommen im Garten! Rasen Rasen aerifizieren

Rasen aerifizieren

Kleines Aerifiziergerät für den GartenUnter aerifizieren versteht man die Belüftung der Rasenfläche. Eine Maschine sticht 5 bis 9 cm tiefe, fingerdicke Löcher in die Rasenfläche. Diese Löcher werden nachträglich mit Sand verfüllt. Die Stachel, mit denen die Löcher erzeugt werden, können hohl oder massiv sein.

Dadurch werden stark verdichtete Böden belüftet, so dass der, für die Bodenlebewesen lebensnotwendige, Gasaustausch wieder hergestellt werden kann. Somit wird das Rasenwachstum aktiviert.

Auf Sportplätzen gehört das Aerifizieren zum Standard-Pflegeprogramm. Im Privatgarten hat es sich nicht durchgesetzt, weil es relativ kostenintensiv ist und weil erst in den letzten Jahren Kleingeräte für den privaten Einsatz auf den Markt kommen.

 

 

Geräte

wenige Quadratmeter sind auch mit der Grabegabel zu aerifizierenDie einfachste Möglichkeit ist das aerifizieren von Hand. Für sportliche Gartenliebhaber ist das Ehrensache. Für 100 m² eine Woche Urlaub investieren und schon ist die Arbeit getan… Im Ernst – mit der Grabegabel ist es eine Knochenarbeit und allenfalls für Extremstellen im Rasen zu empfehlen, z.B. dort, wo ständig das Wasser steht. Durch da Aerifizieren kann die Sperrschicht evtl. durchbrochen werden, sodass das Wasser wieder ablaufen kann. Das ist bei 3 m² durchaus von Hand zu machen.

Auch mit einem Metallrechen ist es möglich, zu aerifizieren. Die Zinken sind aber sehr dünn und schlämmen leicht wieder zu. Zum Besanden wird dann besonders trockener Sand gebraucht, der in die kleinen Löcher rieselt.

Richtige Aerifiziermaschinen für den Privatbereich beginnen bei 3000 €. Das ist in der Regel für den Privatgebrauch nicht rentabel und so wird es vermutlich auch bleiben, denn die aufwändige Technik in absehbarer Zeit sicher nicht viel günstiger.

Geräteverleiher wissen meist nicht, dass es solche Geräte überhaupt gibt. Vielleicht ändert sich das in den nächsten Jahren.

 

So wird’s gemacht

Zwischen 80 und 200 Löcher je Quadratmeter werden beim Aerifizieren herausgestanzt, das entspricht einem Raster von 11×11 bis 7x7cm. Maschinen arbeiten meist mit Hohlspornen, die die herausgeholte Erde auswerfen. Diese Erde wird abgerecht, bevor es mit den anderen Arbeiten weiter geht.

Vollsporne haben den Nachteil, dass sich die Erde im ummittelbaren Lochbereich zwangsläufig verdichtet. Das gilt natürlich auch für die Grabegabel. 

Im Anschluss an das Aerifizieren wird eine Nachsaat und eine Düngung durchgeführt (siehe Vertikutieren). Meist wird die Gesamtfläche nach dem Aerifizieren besandet, d.h. die gestochenen Löcher werden mit Sand in der Körnung 0-2mm verfüllt, damit sie über längere Zeit ihre Drainagewirkung erfüllen.

Der günstigste Zeitraum ist auch hier Mitte April bis Mitte Juni. Bei stark belasteten Rasenflächen ist ein Aerifizieren im Abstand von 3-5 Jahren sinnvoll. Im durchschnittlichen Hausgarten und bei guter Bodenvorbereitung wird man auf das großflächige Aerifizieren ganz verzichten können.

Baum – Rasen – Garten Ihr Gärtner-Meisterbetrieb in Mannheim

Baumpflege
Baumkontrolle
Baumkataster
Baum-pflanzen
Baum fällen
Rasensanierung
Rasen-säen
Rollrasen Hans Löwer - Gartenbau-Techniker
Pfalzstraße 4; 68259 Mannheim
Tel: 0621 / 7990167
Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

www.loewer-baumpflege.de