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Rasen - Bewässerung

Wie viel Wasser braucht das Gras?

DSCI0054Die Frage ist ungefähr so schwer zu beantworten wie die Frage, wie lange man durch die Wüste läuft – es kommt darauf an…
…wie der Boden beschaffen ist, wie der Rasen genutzt wird, welche Gräsermischung es ist, welche Jahreszeit wir gerade haben, wie die Witterung ist, ob der Rasen den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt ist oder von Bäumen und Hecken beschattet wird usw.

 

Wassermenge

Ich kann beim besten Willen keine Regel aufstellen – oder sie wäre so lange, dass sie ein Buch füllen würde. Erfühlen Sie es, wann Ihr Rasen wieder Wasser braucht. Das ist der universelle Rat den ich Ihnen geben kann. Sie werden sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen und im Zweifel nehmen Sie eine Probe. Die tut dem Rasen nicht weh.

Es gibt Bodensonden zur Entnahme von Bodenproben mit einem Ø von 20mm und 20cm-30cm Messlänge. Stechen Sie 10cm
tief ein (für den Feuchtigkeitstest reicht das aus), drehen Sie eine halbe Umdrehung um und ziehen Sie die Sonde wieder heraus. Dann liegt Ihnen das Ergebnis auf der Hand. Meist werden Sie überrascht sein, wie trocken der Boden da unten ist. Mit einem Unkrautstecher geht es auch. Da ist nur das Loch größer, aber Sie bekommen ihn wenigstens in jedem Baumarkt.
Tipp:  Eine „Selfmade­Bodensonde“ zu „bauen“ , ist sehr einfach: Besorgen Sie sich 2 ineinander passende Metallstangen. Das 1⁄2 Zoll-Rohr, ca. 30 cm lang (Sie können es auf der Bodenseite etwas anschleifen), schlagen Sie in den Boden, ziehen die Probe und mit der dünneren Volleisenstange, ca. 35cm lang, stechen Sie die Erde aus dem Rohr. Sie haben 30 € für die Sonde gespart.
Ein paar Zahlen rücke ich aber doch noch heraus:
Für einen durchschnittlich belasteten Rasen im Hausgarten können Sie während der Sommermonate 10­20mm (=Liter je m2) pro Tag veranschlagen. Während Hitzeperioden 20-30mm und in den Übergangszeiten 0-10mm. Zierrasen braucht übrigens mehr Wasser.

 

Bewässerungsintervall

Kurzes, häufiges beregnen fördert eine flache Wurzelbildung und damit auch die Scherfestigkeit. Meist wollen wir aber, dass die Wurzeln tiefer gehen. Mit tiefgehenden Wurzeln sind die Gräser in der Lage, sich aus tieferen Schichten das Wasser zu holen und damit sind sie resistenter gegenüber Trockenheit. Das erreichen Sie durch seltenere Intervalle mit größeren Wassergaben, sodass auch in 6-10 cm Tiefe noch Wasser ankommt.

DSCI0027Gebrauchsrasen übersteht auch mal länger andauernde Trockenheit. Zunächst wird der Rasen fahl in der Farbe, silbrig-grün. Ein Zeichen, dass er den Stoffwechsel auf „Sparflamme“ umgestellt hat. Nach einigen Tagen des Durstes sterben die ersten Gräser ab und nach einigen Wochen ist die Rasenfläche gleichförmig goldgelb bis braun – verbrannt.
Da einige Gräser (vorwiegend Rhizom bildende) aber sehr Widerstandsfähig sind, treiben sie aus den Wurzeln bzw. Rhizomen wieder aus und der Rasen erwacht zu neuem Leben. Allerdings kann sich jetzt das Sortiment verschieben. Die schnell regenerierenden Arten werden den langsamen (das sind die feineren Gräser) gegenüber im Vorteil sein und können sie zurückdrängen. Der Rasen wird also wieder grün, aber das aussehen verändert sich.

 

Reicht der Regen?

Nun klang das bis jetzt so, als müssten Sie jeden Tag bewässern. Keine Sorge, der Himmel schickt uns den größten Teil des Wassers, das der Boden braucht. Nur eben in den letzten Jahren nicht mehr so wohl dosiert, wie wir ́s gerne hätten. Sonst würde der natürliche Niederschlag zu zwei Dritteln ausreichen.

Bei schweren Böden können 5-10 kräftige Wassergaben genügen. Das meiste Wasser bringt der Boden selbst durch seine Kapillarkraft aus dem Grundwasser nach oben. Bei sandigen Böden funktioniert das nicht so gut. Deshalb sollten Sie bei ausbleibendem Regen tüchtig nachhelfen. Auch hier wieder der Hinweis auf den Regenmesser. Von Oktober bis Februar/März braucht in der Regel gar nicht beregnet werden, weil dem Rasen bei Temperaturen unter 8 Grad nicht nach wachsen zumute ist.

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