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Rasenschäden

Neben Schäden durch fehlerhafte Pflege gibt es noch eine Reihe ungewollter Entwicklungen. Manche sind nur vorübergehend, manche sind lästig und andere zerstören den Rasen.

Die wichtigsten Krankheiten und Schädlinge finden Sie hier:

 

Algen

Bei langanhaltend feuchter Witterung können Algen zum Teil über Nacht gallertartige, schleimige Schichten bilden. Sie überziehen die Bodenoberfläche und siedeln sich auf lückigen, sehr kurz gemähten Flächen an, wo sie genügend Licht zum Wachstum haben. Abhängig von der jeweiligen Art sind die Algenteppiche schwarz-oliv (Blaualgen), grün (Grünalgen) oder braun (Kieselalgen).

Die Algenschichten sind gallertartig, schmierig und verhärten sich bei Trockenheit zu einer festen Kruste. Sie behindern den Luftaustausch und hemmen die Wasserversickerung, weil diese Kruste stark Wasser abweisend wirkt. Außerdem verhindern diese Algenteppiche die Regeneration der vorhandenen Gräser. Manche Algenarten sondern sogar toxische Stoffe im Wurzelraum ab, die das Wachstum der Gräser behindern.
Das Wachstum der Algen ist zwar an Wasser bzw. hohe Bodenfeuchte gebunden. Aber sie können Monate lang austrocknen und auf ihre „Chance“ warten. Bevor die Algen dazu Gelegenheit haben, greifen Sie ein.

 

Algen-­Bekämpfung

Die einzige Chance, die Algen zu bändigen: Entfernen Sie die trockene Kruste. Ist sie ziemlich dick und sind keine Gräser eingeschlossen, lässt sich die Kruste leicht mit der Schaufel abheben. Ansonsten hilft nur radikales kreuz und quer Vertikutieren.
Anschließend harken Sie die Kruste ab. Vermutlich werden dabei große Lücken zum Vorschein kommen. Das nehmen Sie in Kauf, weil Sie ohne hin nachsähen müssen. Zuvor aber ist die Ursache der Algenplage zu beheben und da ist meist nicht eine alleine:
• Schwerer Boden
• Staunässe
• mangelnde Durchlüftung
• Filzbildung durch unsachgemäßes Mulchen

 

Regenwürmer

IMGP2113Es ist schon sonderbar: Gerade in optimal aufbereitetem Boden fühlt sich der Regenwurm wohl. Sein Vorkommen bzw. seine Bestandsdichte kann auf einen guten Boden hindeuten. Deshalb ist der Regenwurm eigentlich ein gern gesehener Helfer im Garten. Tritt er in Massen auf, kann dies unschöne Erdhäufchen von 3-6cm Durchmesser hinterlassen. Das ist besonders bei kurz gemähtem, gut gepflegten Rasen lästig und kann sogar zur Beeinträchtigung der Nutzung führen, wenn z.B. bei Sportrasen die Grasnarbe nicht mehr intakt ist.

Den Regenwurm zu bekämpfen, wäre Hohn. Legitim ist es aber, die Würmer, die nach durchdringender Bewässerung an die Oberfläche kommen, abzusammeln und sie – weit genug weg – z.B. auf einer Wiese oder im Wald wieder auszusetzen.

 

Noch zwei Tipps

Laub rechen

Rechen Sie im Herbst das Laub regelmäßig ab. Fällt das Herbstlaub, ist es eine gute Angewohnheit, es abzurechen, sobald es abgetrocknet ist. Dann geht das vergleichsweise einfach. Bei großen Flächen tut ein Gebläse gute Dienste.
Liegt das Laub mehrere Wochen auf dem Rasen, womöglich noch nass, fördert es Pilzbildung und Fäulnis. Das Laub nimmt den Gräsern außerdem das Licht, auf das sie angewiesen sind.

Bei Frost nicht betreten

Bei Frost ist das Betreten des Rasen tabu. Das sollte immer gelten. Betreten Sie die gefrorene Rasenfläche, brechen die Grashalme und es entstehen Eintrittspforten für Krankheitserreger, besonders für Pilze.
Da die Gräser sehr tief abbrechen, sind die Fußspuren oft noch im Frühjahr zu erkennen. Der Rasen braucht längere Zeit, bis er sich von diesen Frost-Trittschäden erholt hat.

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